Die Behandlung findet in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre am liegenden Patienten statt. Sein Körper
vermittelt dem Behandler, was zum entsprechenden Zeitpunkt die richtige Behandlung ist. Er erfährt dieses über seine
fühlenden Hände (die zu einem tastenden und fühlenden Werkzeug erzogen sind). Ziel der Behandlung ist es, die blockierten
Gelenkstrukturen wieder zu lösen und den Rhythmus (Schädelatmung) wieder herzustellen. Ich kombiniere die klassischen kraniosakralen
Techniken mit sanften Faszien- und Membrantechniken, Manipulation peripherer Nerven und Neuen Wegen zur Behandlung von Gelenken
nach Barral. Dieses Verfahren unterstützt die Eigendynamik des kraniosakralen Systems.
Mit den kraniosakralen Techniken kann der Behandler die Schädelknochen, das Kreuzbein und andere Strukturen auf äußerst
sanfte Weise darin unterstützen, ihre natürliche Beweglichkeit Wiederzuerlangen.¹
Bei den klassischen Techniken der kraniosakralen Osteopathie wird nur sehr geringer Druck angewandt. Mit einer
Berührung von nur fünf bis zwanzig Gramm versucht der Behandler sich in unser innerstes Membransystem einzuschalten.
Viele dieser Techniken ermöglichen ausgezeichnete Behandlungsresultate.²
Möglichkeiten und Grenzen der Therapie:
Wann wird Craniosacral Therapie angewendet?
- Migräne, chronische Kopfschmerzen
- Chronische Nacken- und Rückenschmerzen
- Schlafstörungen
- Lösen von Streß und Anspannung
- Chronische Müdigkeit
- Störungen im ganzen Nervensystem
- Psychologische Traumata
- Posttraumatischer Stress
- Kieferbeschwerden
- Schmerztherapie z. B. bei Arthrose, Arthritis, Rheuma.
Wenn möglich tragen Sie während der Therapie bequeme, nicht einengende Kleider. Sie müssen sich nicht ausziehen -
ein erfahrener Behandler spürt den Zustand des Körpers durch die Kleidung hindurch. Eine Sitzung dauert etwa eine Stunde.
Die Kontraindikationen:
• akute oder subakute Stadien intracranieller oder intraspinaler Blutungen, Tumoren, Entzündungen, Ödeme, Hämatome oder Aneurysmen
• Frakturen des Schädels, Sacrums, Coccygis oder der Wirbelsäule
• Kompressionen des Gehirns, der Medulla oblongata oder des Rückenmarks
• andere Verletzungen und Krankheiten, die durch Kompressions- oder Dehnungskräfte verschlimmert werden oder werden können